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UROLOGIKUM  |  Berlin Köpenick

URO-ONKOLOGIE

Unsere Spezialität

Die urologische Onkologie umfasst die Diagnostik, Therapie und strukturierte Nachsorge von Krebserkrankungen aller urogenitalen Organe. Hierzu zählen unter anderem Tumorerkrankungen der Prostata, der Harnblase, der Nieren sowie der Hoden.

Als uroonkologische Facharztpraxis sind wir Ihr erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine entsprechende Erkrankung. Mithilfe moderner diagnostischer Verfahren ermöglichen wir eine frühzeitige Erkennung und leiten sofern erforderlich eine individuell abgestimmte Therapie ein. Diese erfolgt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren in Berlin. Auch über die Akutbehandlung hinaus stehen wir Ihnen im Rahmen der onkologischen Nachsorge weiterhin zur Seite. Wir begleiten Sie medizinisch kompetent, persönlich zugewandt und verlässlich durch alle Phasen der Erkrankung.

Indikationssprechstunde/
Onkologische Zweitmeinung

Die Indikations-sprechstunde...

dient der ersten fachärztlichen Einschätzung bei urologischen Beschwerden oder auffälligen Befunden. Ziel ist die Klärung, ob weiterführende Diagnostik oder eine Therapie notwendig ist.

Die Zweitmeinungs-sprechstunde...

richtet sich an Patienten mit bereits gesicherter Krebsdiagnose. Hier werden Befunde unabhängig geprüft und bestehende Therapieempfehlungen bewertet – zur Unterstützung fundierter Therapieentscheidungen. Unsere Experten geben eine fundierte Einschätzung der Diagnose und prüfen alternative Therapieoptionen, um sicherzustellen, dass Sie die bestmögliche Behandlung erhalten. Diese Zweitmeinung kann helfen, Unsicherheiten zu klären, Behandlungsstrategien zu optimieren und das Vertrauen in den gewählten Therapieansatz zu stärken.

Interdisziplinäre Behandlung von Patienten

Die Behandlung urogenitaler Krebserkrankungen – darunter Prostata-, Blasen-, Nieren-, Hoden-, Penis- und Tumoren der ableitenden Harnwege – erfolgt in einem interdisziplinären Therapiekonzept. Urologen, Onkologen, Radiologen, Pathologen und Strahlentherapeuten arbeiten eng zusammen, um für jeden Patienten eine individuell abgestimmte, leitliniengerechte Behandlung sicherzustellen.

Je nach Tumorentität, Krankheitsstadium und Allgemeinzustand kommen operative Verfahren, medikamentöse Therapien, Strahlentherapie oder multimodale Konzepte zum Einsatz. Ergänzend gehören strukturierte Nachsorge, psychoonkologische Betreuung und supportive Maßnahmen zur ganzheitlichen Versorgung.

Alle diagnostischen und therapeutischen Leistungen erfolgen in enger Kooperation mit den spezialisierten Berliner Zentren sowie in wöchentlichen Tumorboards hier am Standort Köpenick.

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV)

Die Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ist ein besonderes Versorgungsangebot für gesetzlich versicherte Patienten mit bestimmten komplexen oder seltenen Erkrankungen – unter anderem bei urologischen Krebserkrankungen. Ziel ist es, die Behandlung durch ein interdisziplinäres Team aus spezialisierten Fachärzten sektorenübergreifend zu koordinieren – also ambulant und klinisch eng vernetzt.

Im Rahmen der ASV erfolgt die Betreuung nach festgelegten Qualitätsstandards und abgestimmten Therapiepfaden. Patienten profitieren von kurzen Wegen, gebündelter Expertise und abgestimmten Abläufen.

Tumore

Urologische Tumorerkrankungen umfassen unter anderem bösartige Neubildungen der Niere, der Harnblase, der Prostata, Harnleiter sowie der Harnröhre und der Hoden. Sie erfordern eine präzise, leitliniengerechte Diagnostik und individuell abgestimmte Therapiekonzepte.

Abhängig von Tumorart, Stadium und persönlicher Situation kommen unterschiedliche Behandlungsverfahren zum Einsatz. Hierzu zählen operative Verfahren, strahlentherapeutische Maßnahmen sowie medikamentöse Therapien wie Hormon-, Immun- oder Chemotherapie. Ziel ist stets eine effektive Tumorkontrolle bei größtmöglicher Schonung von Lebensqualität und Organfunktion.

Blasenkrebs

Blasenkrebs ist eine Krebserkrankung, die in der Harnblase beginnt. Symptome können Blut im Urin, häufiges Wasserlassen und Schmerzen beim Wasserlassen umfassen. Risikofaktoren sind Rauchen, Alter und Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien. Die Diagnose erfolgt durch Zystoskopie und Biopsie. Die Behandlung kann Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie umfassen.

Hodenkrebs

Hodenkrebs ist eine Krebserkrankung, die in den Hoden auftritt, hauptsächlich bei jungen Männern. Symptome können Hodenschwellung, Schmerzen oder ein Knoten im Hoden sein. Die Diagnose erfolgt durch körperliche Untersuchung, Ultraschall und Biopsie. Die Behandlung umfasst oft Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie. Früherkennung und Behandlung sind wichtig für eine gute Prognose.

Prostatakrebs

Prostatakrebs ist eine häufige Krebserkrankung bei Männern. Symptome sind häufiges Wasserlassen, Blut im Urin und Schmerzen im Beckenbereich. Die Diagnose umfasst eine digitale rektale Untersuchung, PSA-Test und Biopsie. Behandlungsoptionen variieren je nach Stadium und umfassen Operation, Strahlentherapie, Hormontherapie und Chemotherapie. Früherkennung verbessert die Behandlungschancen.

Nierenkrebs

Nierenkrebs bezieht sich auf bösartige Tumore, die sich in den Nieren entwickeln. Häufige Symptome sind Blut im Urin, Bauchschmerzen und eine tastbare Masse im Bauchbereich. Diagnoseverfahren umfassen Bildgebung und Biopsie. Die Behandlung kann eine Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie oder gezielte Therapie umfassen, abhängig vom Stadium und der Ausbreitung des Krebses.

Peniskrebs

Peniskrebs ist ein seltener Tumor, der sich auf der Haut oder im Gewebe des Penis entwickelt. Symptome können ein Wachstum, Schwellung, Schmerzen oder Blutungen sein. Die Diagnose erfolgt durch eine Biopsie. Die Behandlung kann eine Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie umfassen, je nach Stadium und Ausbreitung des Tumors. Früherkennung ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.

Systemtherapie

Die systemische Therapie kommt zum Einsatz, wenn ein urologischer Tumor über das Ursprungsorgan hinaus gestreut hat oder ein hohes Rückfallrisiko besteht. Sie wirkt im gesamten Körper und umfasst je nach Tumorart Hormontherapie, Chemotherapie, Immuntherapie oder zielgerichtete Medikamente. Ziel ist es, das Tumorwachstum zu kontrollieren, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Die Auswahl der Therapie erfolgt individuell und orientiert sich an Tumorbiologie, Krankheitsverlauf und Allgemeinzustand der Patientin oder des Patienten.

Chemotherapie

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Die Chemotherapie ist eine wichtige Behandlungsmethode für verschiedene urologische Erkrankungen wie Blasenkrebs, Nierenzellkarzinom und Hodenkrebs. Dabei setzen wir Medikamente ein, die darauf abzielen, Krebszellen zu zerstören oder ihr Wachstum zu hemmen. Die Chemotherapie kann allein oder in Kombination mit anderen Therapien wie Operationen oder Strahlentherapie angewendet werden. Am Campus in Köpenick arbeiten wir in enger Abstimmung mit allen ansässigen medizinischen Fachbereichen zusammen. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Haarausfall und erhöhte Infektanfälligkeit können auftreten, werden aber oft durch unterstützende Maßnahmen gemildert.

Immuntherapie

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Die Immuntherapie nutzt die körpereigene Abwehr, um Krebszellen gezielt zu bekämpfen. Sie kommt bei bestimmten urologischen Tumoren wie Nierenkrebs oder Blasenkrebs zum Einsatz. Dabei werden Medikamente eingesetzt, die das Immunsystem aktivieren oder enthemmte Abwehrreaktionen gegen den Tumor ermöglichen. Die Therapie kann allein oder in Kombination mit anderen Behandlungsformen erfolgen. Am Campus in Köpenick stimmen wir alle Maßnahmen eng mit den beteiligten Fachbereichen ab. Mögliche Nebenwirkungen wie Hautreaktionen, Müdigkeit oder entzündliche Prozesse werden sorgfältig überwacht und behandelt.

Sonstige

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Neben Chemo- und Immuntherapie kommen bei urologischen Tumoren auch zielgerichtete Medikamente und Hormontherapien zum Einsatz. Diese greifen spezifisch in das Tumorwachstum ein oder hemmen hormonelle Reize, wie bei Prostatakrebs. Die Auswahl der Therapie richtet sich nach Tumorart, Krankheitsverlauf und individueller Situation. In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern am Campus in Köpenick stellen wir eine individuell abgestimmte Behandlung sicher. Nebenwirkungen können auftreten, sind jedoch durch moderne Begleitmaßnahmen meist gut beherrschbar.

Ambulante Behandlung in unserer Praxis

Viele urologische Tumorerkrankungen lassen sich heute ambulant diagnostizieren und behandeln. In unserer Praxis bieten wir moderne Verfahren zur Früherkennung, Verlaufskontrolle und Therapie an – individuell abgestimmt auf Ihre Situation. Dazu zählen unter anderem bildgebende Diagnostik, Labortests, systemische Tumortherapien sowie ambulante operative Eingriffe. Die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren hier am Campus Köpenick und unser interdisziplinärer Ansatz gewährleisten dabei eine hochwertige und umfassende onkologische Versorgung – ohne stationären Aufenthalt.

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