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UROLOGIKUM  |  Berlin Köpenick

Wahlleistungen (IGeL)

Ihr Zentrum für Vorsorge, Diagnostik und Therapie urologischer Erkrankungen

Wahlleistungen für unsere Patienten

Als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) werden medizinische Untersuchungen und Behandlungen bezeichnet, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehören und daher privat zu tragen sind.

Diese Leistungen können im Einzelfall eine sinnvolle Ergänzung zur regulären Versorgung darstellen – beispielsweise im Rahmen der erweiterten Vorsorge, der Früherkennung oder zur individuellen Optimierung von Diagnostik und Therapie.

Im Folgenden informieren wir Sie transparent über ausgewählte Wahlleistungen, die wir Ihnen in unserer Praxis anbieten. Gerne beraten wir Sie persönlich, ob und in welchem Umfang diese für Ihre individuelle Situation sinnvoll sind.

Prostata

PSA-Wert-Bestimmung

Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) erfolgt mittels Blutuntersuchung und ist ein zentraler Bestandteil der urologischen Diagnostik. Der PSA-Wert kann Hinweise auf Veränderungen der Prostata geben, beispielsweise im Rahmen einer gutartigen Prostatavergrößerung, einer Entzündung oder eines Prostatakarzinoms.

In der Vorsorge dient die PSA-Bestimmung der frühzeitigen Erkennung möglicher Auffälligkeiten. Zudem wird sie zur Verlaufskontrolle bei bekannten Prostataerkrankungen sowie nach durchgeführten Therapien eingesetzt.

Wichtig ist, dass der PSA-Wert stets im individuellen Kontext bewertet wird, da verschiedene Faktoren das Ergebnis beeinflussen können. Gerne beraten wir Sie ausführlich zur Aussagekraft des PSA-Wertes und zu möglichen weiterführenden diagnostischen Schritten.

Transrektaler Ultraschall (TRUS)

Der transrektale Ultraschall (TRUS) ist eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung der Prostata, bei der die Darstellung über den Enddarm erfolgt. Dadurch können Struktur, Größe und mögliche Auffälligkeiten der Prostata besonders präzise beurteilt werden.

Die Untersuchung wird insbesondere zur weiteren Abklärung erhöhter PSA-Werte, bei Tastbefunden oder unklaren Beschwerden eingesetzt. Sie kann zudem wichtige Hinweise für die Planung weiterführender Diagnostik, wie beispielsweise einer gezielten Prostatabiopsie, liefern.

Der TRUS ist eine schonende, in der Regel gut verträgliche Untersuchung und erfolgt ambulant.

Gerne beraten wir Sie, ob diese Untersuchung in Ihrer individuellen Situation sinnvoll ist.

Harnblase

Urinuntersuchung (Zytologie)

Die Urinzytologie ist eine spezielle mikroskopische Untersuchung des Urins zur Beurteilung von abgeschilferten Zellen aus den Harnwegen. Dabei können krankhaft veränderte oder tumorverdächtige Zellen identifiziert werden.

Diese Untersuchung spielt insbesondere eine wichtige Rolle bei der Abklärung von Blut im Urin (Hämaturie) sowie in der Diagnostik und Nachsorge von Tumorerkrankungen der Harnblase und der oberen Harnwege.

Die Urinzytologie ergänzt andere diagnostische Verfahren und ermöglicht eine nicht-invasive Einschätzung möglicher Auffälligkeiten. Die Befunde werden stets im klinischen Gesamtkontext bewertet.

Gerne beraten wir Sie individuell zur Aussagekraft der Untersuchung und zu weiterführenden diagnostischen Schritten.

Tumormarkerbestimmung / Urindiagnostik auf Tumorzellen

Spezielle Tumormarkeruntersuchungen sowie moderne Urintests können ergänzend Hinweise auf urologische Tumorerkrankungen, insbesondere der Harnblase, liefern. Hierbei werden im Urin bestimmte Eiweiße oder zelluläre Veränderungen analysiert, die mit Tumorerkrankungen assoziiert sein können.

Diese Verfahren können die Diagnostik sinnvoll ergänzen, ersetzen jedoch nicht etablierte Standarduntersuchungen wie die Blasenspiegelung. Ihr Einsatz erfolgt individuell und unter Berücksichtigung der jeweiligen klinischen Fragestellung.

Gerne beraten wir Sie, ob und in welchem Umfang diese Untersuchungen in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll sind.

Vorsorgeuntersuchung für Frauen (Früherkennung von Harnblasenkrebs)

Die urologische Vorsorge für Frauen dient der frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen der Harnblase, insbesondere von Tumorerkrankungen. Auch wenn Harnblasenkrebs bei Frauen seltener auftritt, wird er häufig erst in späteren Stadien diagnostiziert – eine gezielte Vorsorge kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Untersuchung umfasst eine strukturierte Anamnese zur Erfassung individueller Risikofaktoren (z. B. Rauchen, berufliche Exposition), eine Urinuntersuchung zum Nachweis von Blut oder auffälligen Zellveränderungen sowie – bei entsprechender Fragestellung – ergänzende diagnostische Verfahren.Ziel ist es, mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf eine weiterführende Diagnostik einzuleiten.

Gerne beraten wir Sie individuell zur Sinnhaftigkeit und zum Umfang der Vorsorgeuntersuchung.

Harnblasenkrebstest (NMP22)

Der NMP22-Test ist eine nicht-invasive Urinuntersuchung zur ergänzenden Früherkennung von Harnblasenkrebs. Dabei wird ein spezifisches Protein (nukleäres Matrixprotein 22) bestimmt, das bei Tumorerkrankungen der Harnblase vermehrt im Urin auftreten kann.

Die Untersuchung eignet sich insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risikoprofil (z. B. Rauchen oder berufliche Exposition) sowie bei Symptomen wie Blut im Urin (Hämaturie) oder häufigem Harndrang.

Der Test erfolgt einfach über eine Urinprobe und ist für den Patienten wenig belastend. Ein auffälliger Befund stellt keinen Beweis für eine Tumorerkrankung dar und erfordert stets eine weiterführende Abklärung, insbesondere durch eine Blasenspiegelung.

Der NMP22-Test kann die Diagnostik sinnvoll ergänzen, ersetzt jedoch nicht die etablierten Standardverfahren.

Immunisierung bei chronisch-rezidivierenden Harnwegsinfektionen

Wiederkehrende Harnwegsinfektionen (rezidivierende Zystitiden) stellen für viele Patientinnen und Patienten eine erhebliche Belastung dar. Neben akuten Beschwerden führen häufige Antibiotikatherapien zudem zu einer zunehmenden Resistenzentwicklung und können die Lebensqualität deutlich einschränken.

Eine mögliche ergänzende Behandlungsoption stellt die immunologische Prophylaxe dar. Dabei wird das Immunsystem gezielt stimuliert, um die körpereigene Abwehr gegen typische Erreger von Harnwegsinfektionen zu stärken. Hierzu werden inaktivierte bakterielle Bestandteile eingesetzt, die eine Immunantwort auslösen, ohne selbst eine Infektion zu verursachen.

Ziel der Immunisierung ist es, die Häufigkeit, Dauer und Schwere von Infektionen zu reduzieren und den Bedarf an Antibiotikatherapien langfristig zu senken.

Die Anwendung erfolgt in der Regel über einen definierten Zeitraum und kann – abhängig von der individuellen Situation – oral oder als Injektionsbehandlung durchgeführt werden.

Die Auswahl geeigneter Patientinnen und Patienten sowie die Durchführung erfolgen individuell und leitlinienorientiert. Gerne beraten wir Sie ausführlich, ob diese Therapieform für Sie sinnvoll ist und wie sie in ein ganzheitliches Behandlungskonzept integriert werden kann.

Instillationstherapie der Harnblase (Blasenspültherapie)

Behandlung bei chronischen Blasenbeschwerden und Schleimhautdefekten

Die Instillationstherapie ist ein etabliertes Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen der Blasenschleimhaut, beispielsweise bei interstitieller Zystitis, chronischen Reizblasenbeschwerden oder nach Strahlentherapie (Strahlenzystitis).

Dabei werden speziell zusammengesetzte Lösungen direkt über einen dünnen Katheter in die Harnblase eingebracht. Diese Substanzen unterstützen die Regeneration der geschädigten Blasenschleimhaut, stabilisieren die natürliche Schutzbarriere und können Beschwerden wie Schmerzen, Brennen oder häufigen Harndrang deutlich lindern.Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und wird über mehrere Sitzungen durchgeführt. Sie ist gut verträglich und stellt eine sinnvolle Ergänzung zu anderen therapeutischen Maßnahmen dar.

Ziel der Therapie ist eine nachhaltige Verbesserung der Symptome sowie eine Stabilisierung der Blasenfunktion.

Gerne beraten wir Sie individuell, ob diese Therapieform für Ihre Beschwerden geeignet ist.

Niere

Ultraschalluntersuchung des oberen Harntraktes

Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des oberen Harntraktes ist ein schonendes und strahlenfreies Verfahren zur Beurteilung der Nieren und ableitenden Harnwege.

Sie ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Veränderungen wie Nierensteinen, Harnstauungen, Zysten oder tumorverdächtigen Strukturen und wird sowohl zur Diagnostik als auch zur Verlaufskontrolle eingesetzt.

Die Untersuchung ist nicht-invasiv, schmerzfrei und kann unmittelbar in der Praxis durchgeführt werden. Die Befunde werden stets im individuellen klinischen Kontext bewertet.

Gerne beraten wir Sie, ob diese Untersuchung in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist.

Urinuntersuchung (Zytologie) – Schwerpunkt Niere und obere Harnwege

Die Urinzytologie ist eine spezialisierte Untersuchung zur mikroskopischen Beurteilung von Zellen aus den oberen Harnwegen, einschließlich des Nierenbeckens und der Harnleiter.

Sie dient insbesondere der Abklärung von Blut im Urin (Hämaturie) sowie dem Nachweis von tumorverdächtigen Zellveränderungen, wie sie beispielsweise bei Tumoren des Nierenbeckens (Urothelkarzinom) auftreten können.

Die Untersuchung ist nicht-invasiv und stellt eine sinnvolle Ergänzung zu bildgebenden Verfahren wie der Ultraschalldiagnostik dar. Da nicht alle Tumorarten zuverlässig erfasst werden, erfolgt die Bewertung stets im klinischen Gesamtkontext.

Bei auffälligen Befunden sind weiterführende Untersuchungen erforderlich.

Gerne beraten wir Sie individuell zur Aussagekraft der Untersuchung und zur weiteren diagnostischen Planung.

Vorsorgeuntersuchung für Frauen (Früherkennung von Nierenkrebs)

Die urologische Vorsorgeuntersuchung für Frauen dient der frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen der Nieren und der oberen Harnwege. Auch wenn Nierentumoren häufig zufällig entdeckt werden, kann eine gezielte Vorsorge insbesondere bei bestehenden Risikofaktoren sinnvoll sein.

Im Rahmen der Untersuchung erfolgt in der Regel eine Ultraschalluntersuchung der Nieren sowie eine Urinuntersuchung zur Erfassung möglicher Auffälligkeiten, wie beispielsweise Blut im Urin.

Ziel ist es, krankhafte Veränderungen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf eine weiterführende Diagnostik einzuleiten.

Wichtig ist, dass es keine standardisierte Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Nierenkrebs gibt. Die Durchführung erfolgt daher individuell und risikoadaptiert.Gerne beraten wir Sie, ob und in welchem Umfang eine urologische Vorsorgeuntersuchung in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist.

Erweiterte Labordiagnostik zur Beurteilung der Nierengesundheit

Zur differenzierten Beurteilung der Nierenfunktion bieten wir Ihnen ergänzende labormedizinische Untersuchungen an. Diese können frühzeitig Hinweise auf Funktionsstörungen der Nieren sowie auf Veränderungen im Bereich der ableitenden Harnwege geben.

Zu den zentralen Parametern zählen klassische Nierenfunktionswerte wie Kreatinin und die daraus berechnete glomeruläre Filtrationsrate (eGFR). Ergänzend kann die Bestimmung von Cystatin C erfolgen – ein sensitiver Marker zur genaueren Einschätzung der Nierenfunktion, insbesondere in frühen Stadien oder bei eingeschränkter Aussagekraft des Kreatinins.

Darüber hinaus ermöglichen Urinanalysen (z. B. Proteinurie oder Mikroalbuminurie) eine frühzeitige Erkennung von Schädigungen der Nierenfilterfunktion. Je nach Fragestellung können weitere Parameter zur Abklärung von Stoffwechselstörungen, Steinbildung (Urolithiasis) oder entzündlichen Prozessen ergänzt werden. Diese erweiterten Laboruntersuchungen erlauben eine individuell angepasste und präzisere Diagnostik, insbesondere bei Risikokonstellationen oder unklaren Befunden.

Gerne beraten wir Sie, welche Untersuchungen in Ihrem Fall sinnvoll sind und wie die Ergebnisse in ein ganzheitliches Behandlungskonzept einfließen.

 

Äußeres Genital

Ultraschalluntersuchung der Hoden (Skrotalsonographie)

Die Ultraschalluntersuchung der Hoden ist ein hochauflösendes, schmerzfreies und nicht-invasives Verfahren zur Beurteilung des Hodengewebes und der Nebenhoden. Sie dient der frühzeitigen Erkennung von Veränderungen wie Tumoren, Zysten, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen und ist insbesondere bei Beschwerden, tastbaren Auffälligkeiten oder zur weiterführenden Abklärung unklarer Befunde von großer Bedeutung.

Darüber hinaus kann die Untersuchung im Rahmen der Hodenkrebsvorsorge, insbesondere bei Männern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, sinnvoll eingesetzt werden. In dieser Altersgruppe ist das Risiko für Hodentumoren erhöht, sodass eine frühzeitige Diagnostik entscheidend für eine sehr gute Prognose ist.

Die Skrotalsonographie ermöglicht eine präzise Darstellung selbst kleinster Veränderungen und trägt dazu bei, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln – auch im Hinblick auf den Erhalt der Hodenfunktion und Fruchtbarkeit.

Die Untersuchung erfolgt ambulant, ist schonend und jederzeit kurzfristig möglich.

Gerne beraten wir Sie individuell, ob diese Untersuchung zur Vorsorge oder Abklärung in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist.

Abklärung bei unerfülltem Kinderwunsch (Hormonbestimmung)

Die hormonelle Abklärung ist ein zentraler Bestandteil der Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch. Durch gezielte Blutuntersuchungen werden wichtige Hormone wie Testosteron, LH und FSH bestimmt, die eine wesentliche Rolle für die Hodenfunktion und die Spermienproduktion spielen.

Die Analyse ermöglicht es, mögliche Störungen der hormonellen Regulation frühzeitig zu erkennen und deren Ursachen differenziert einzuordnen. Auf dieser Grundlage kann eine individuell abgestimmte weiterführende Diagnostik sowie eine gezielte Therapieplanung erfolgen.

Je nach Befund können ergänzende Untersuchungen sinnvoll sein, beispielsweise eine Spermiogramm-Analyse oder weiterführende endokrinologische Abklärungen. Ziel ist es, die Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches systematisch zu erfassen und die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung zu schaffen.

Gerne beraten wir Sie individuell und diskret zu den diagnostischen Möglichkeiten und weiteren Schritten.

Ambulante Wunsch-Vasektomie (Samenleiterunterbindung)

Die Vasektomie ist ein minimalinvasiver Eingriff zur dauerhaften Empfängnisverhütung beim Mann. Dabei werden die Samenleiter unterbunden, sodass keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit gelangen. 

Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung und gilt als sehr sichere und effektive Methode der Familienplanung. In unserer Praxis wenden wir die schonende No-Scalpel-Technik an, die mit einem besonders kleinen Zugang auskommt und in der Regel eine schnelle Erholung ermöglicht. Vor dem Eingriff erfolgt eine ausführliche ärztliche Beratung, in der alle medizinischen, persönlichen und rechtlichen Aspekte besprochen werden.

Gerne informieren wir Sie ausführlich über Ablauf, Nachsorge und Erfolgskontrollen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer ausführlichen Vasektomie-Seite.

Diagnostik von altersspezifischen Hormonveränderungen

Die Diagnostik von altersspezifischen Hormonveränderungen umfasst die Untersuchung von Hormonspiegeln im Laufe des Lebens. Diese Tests helfen, altersbedingte Veränderungen zu erkennen, die Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben können, und ermöglichen gegebenenfalls eine Hormontherapie zur Verbesserung der Lebensqualität.

Weitergehende Beratung und Therapie bei Potenzstörungen

Für Männer mit Potenzstörungen bietet eine weitergehende Beratung und Therapie verschiedene Ansätze wie Medikamente, Psychotherapie und Lifestyle-Änderungen an. Ziel ist es, die Ursachen zu identifizieren und individuelle Lösungen zur Verbesserung der sexuellen Gesundheit und Lebensqualität zu finden.

Labordiagnostische Wunschleistungen
In unserer urologischen Praxis bieten wir labordiagnostische Wunschleistungen an, um eine umfassende Diagnostik zu ermöglichen. Dazu gehören etwa spezifische Hormontests, genetische Analysen, sowie die Bestimmung von Tumormarkern und anderen biomolekularen Parametern

 

Hormone und Labor-Wunschleistungen

Testosteron-Bestimmung

Die Bestimmung des Testosteronspiegels erfolgt mittels Blutuntersuchung und dient der Abklärung hormoneller Ursachen bei verschiedenen Beschwerden. Ein Mangel an Testosteron (Hypogonadismus) kann sich unter anderem durch verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Libidoverlust oder Stimmungsschwankungen äußern. Die Untersuchung wird in der Regel unter standardisierten Bedingungen – bevorzugt in den Morgenstunden – durchgeführt, um eine verlässliche Beurteilung zu ermöglichen.

Die Ergebnisse werden stets im individuellen klinischen Kontext bewertet. Bei nachgewiesenem Mangel beraten wir Sie umfassend zu möglichen Therapieoptionen und begleiten Sie bei Bedarf im weiteren Verlauf.

Gerne informieren wir Sie persönlich über die Aussagekraft der Testosteron-Bestimmung und deren Bedeutung für Ihre individuelle Gesundheitssituation.

Diagnostik altersbedingter Hormonveränderungen

Im Rahmen der erweiterten Diagnostik können hormonelle Veränderungen im Laufe des Lebens gezielt untersucht werden. Hierzu zählen unter anderem die Bestimmung von Testosteron und weiterer relevanter Hormone. Diese Untersuchungen können helfen, mögliche Ursachen für Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsabfall, Libidoverlust oder allgemeine Einschränkungen des Wohlbefindens zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Die Bewertung der Ergebnisse erfolgt stets individuell und im klinischen Gesamtkontext. Bei auffälligen Befunden beraten wir Sie ausführlich zu möglichen therapeutischen Optionen.

Labordiagnostische Wunschleistungen

Ergänzend zur regulären urologischen Labordiagnostik bieten wir Ihnen erweiterte labormedizinische Untersuchungen an. Dazu zählen unter anderem spezifische Hormonanalysen, weiterführende Parameter zur Risikoabschätzung sowie ausgewählte,organspezifische Tumormarkerbestimmungen.

Diese Untersuchungen können in bestimmten Situationen zusätzliche Informationen liefern und zur individuellen Optimierung von Diagnostik und Therapie beitragen.

Gerne beraten wir Sie persönlich, welche Untersuchungen in Ihrem Fall sinnvoll sind.

 

Weitergehende Beratung und Therapie bei Potenzstörungen (Erektile Dysfunktion)

Erektionsstörungen sind ein häufiges und oft belastendes Thema, das viele Männer im Laufe ihres Lebens betrifft. Neben körperlichen Ursachen wie Durchblutungsstörungen, hormonellen Veränderungen oder Begleiterkrankungen können auch psychische Faktoren eine Rolle spielen.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen eine umfassende, diskrete und individuell abgestimmte Beratung sowie moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten an. Ziel ist es, die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen und gemeinsam mit Ihnen eine passende Behandlungsstrategie zu entwickeln.

Neben bewährten medikamentösen Therapien informieren wir Sie auch über weiterführende Behandlungsoptionen, wie beispielsweise die Stoßwellentherapie (ESWT), die insbesondere bei vaskulär bedingten Erektionsstörungen eingesetzt werden kann.

Alle Schritte erfolgen leitliniengerecht und orientieren sich an Ihrer persönlichen Situation sowie Ihren individuellen Bedürfnissen.

Gerne beraten wir Sie ausführlich in einem persönlichen Gespräch.

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